Die Rückkehr der Regenbogen-Kriegerinnen
Die Rückkehr der Regenbogen-Kriegerinnen

Die Rückkehr der Regenbogen-Kriegerinnen

 

·       Wie sich bei mir die Regenbogen-Kriegerinnen bemerkbar gemacht haben

 

Erinnerst du dich daran, wovon du als Kind geträumt hast?

 

Ich träumte davon mit Vögeln zu fliegen, mit Löwen zu spielen und mit dem Schlitten rasend schnell den Abhang herunter zu rodeln. Meine allerbesten Freunde waren mein Hund Bonzo und eine alte Trauerweide, an deren Zweigen ich schaukeln konnte. Ich liebte den blühenden Löwenzahn auf der Wiese und freute mich, wenn die Samen der Pusteblumen vom Wind ein Stückchen getragen wurden, mit ihren kleinen Flugschirmen dahinschwebten und sanft irgendwo landeten. Als ich in die Schule kam verflogen meine Träume. Einer nach dem anderen schwebte sachte davon und ich landete mit beiden Füßen auf der Erde. Und doch fühlte ich in meinem Herzen eine tiefe Sehnsucht. Ich begab mich auf die Suche und als ich endlich meine indianischen Lehrer traf, führten sie mich sicher durch die dunklen Wälder meiner Seelenlandschaft. Sie lehrten mich die ursprüngliche Lebensweise und befreiten mich aus meinem engen Kokon. Ich lernte schamanisch zu reisen und meiner Intuition zu vertrauen. Nun habe ich tiefe Wurzeln in der Erde und kann gleichzeitig mit meinem goldenen Seelenvogel unsere Alltagswelt verlassen. In meinen Büchern beschreibe ich, was ich aus der unsichtbaren Wirklichkeit mitgebracht habe.  

 

Anfang dieses Jahres (2020) stieg ich in einen Flieger und war rasend schnell weit über der Wolkendecke. Sie wurde von der Sonne beschienen und lag wie eine verzauberte, watteweiche Schneelandschaft unter mir. Diesen Flug habe ich sehr genossen. Anschließend verbrachte ich eine intensive Zeit voller Abenteuer in Afrika. Dort kam ich wilden Löwen ganz nahe. Ich konnte sie beobachten und ihnen in die Augen sehen. Nachts im Zelt hörte ich, wie sie ihr Revier markierten und herumschlichen. Wenn ich ihren Geruch wahrnahm, vibrierte jede Zelle meines Körpers. Ich fühlte mich geborgen und frei und wachte immer mit einem Lächeln auf. In diesen kostbaren Tagen in der Wildnis war ich wirklich lebendig. So haben sich gerade in diesem Jahr viele meiner frühesten Kindheitsträume auf wunderbare Weise verwirklicht.

 

Kaum wieder zuhause öffnete sich ein neuer Kreis voller Abenteuer. Denn jetzt leben wir weltweit in Quarantäne. Der Corona Virus schränkt unsere Bewegungsfreiheit so sehr ein, dass wir alle im Haus bleiben müssen.  Als ich vor einigen Tagen von der Prophezeiung der Regenbogenkrieger hörte, wurde ich unruhig. Mein Herz schlägt nun schneller, Gedanken und Feuerfunken sprühen und irgendetwas schiebt und drängt sich nach außen. Nachts schaue ich in den klaren Sternenhimmel, sehe das Licht von Sternen, die Billionen von Kilometern entfernt sind und denke, dass mir diese Welt so fern ist, wie die Zeit vor meiner Zeit. Doch währenddessen sammeln sich in meinem Herzen tief vergrabene Schätze und ich weiß, dass es kostbares Wissen gibt, das zu lange unter den Decken der Geschichte schlummerte. Jetzt steht die Welt still, unser Bewusstsein öffnet sich und es zeigt sich eine uralte Lebensweise, die unserem modernen Denken sehr fremd ist.

 

·        Der Weg über die Regenbogenbrücke

 

Der Regenbogen ist ein farbiges Lichtband, das sich manchmal nach Regen zeigt, wenn die Sonne scheint. Dieses Himmelzeichen können wir alle beobachten und doch verbindet jeder etwas anderes damit. Wenn ich einen Regenbogen sehe, freue ich mich. Er fasziniert mich und ich beobachte ihn so lange wie es geht. Ich mache andere darauf aufmerksam und wir genießen gemeinsam den Anblick, bis die Farben verblassen. Danach bin ich entspannter und fühle mich leichter. Vielleicht geht es dir ähnlich…

 

Der Regenbogen bildet eine wunderschöne Brücke aus Farben und Licht. Sie verbindet uns mit der unsichtbaren Welt und es wird gesagt, am Ende des Regenbogens finden wir einen kostbaren Schatz. Das entspricht der Wahrheit, denn in der nicht sichtbaren Welt leben unsere Gedanken, Gefühle und Inspirationen. Hier ist die Zeit magisch und die Gesetze unserer Alltagswelt sind außer Kraft gesetzt. Wir können fliegen, mit Tieren sprechen, es gibt außergewöhnliche Wesen, wie Einhörner, Meerjungfrauen oder Drachen. Und Wünsche gehen sofort in Erfüllung. Diese Erfahrungen kennen wir aus Träumen, Fantasien, Visionen und Märchen. Die Anderswelt hat viele Wohnungen. Es sind die feinstofflichen, spirituellen Ebenen, die wir nicht sehen, von denen wir aber wissen, dass sie existieren. Hier ist die Heimat unserer Seele, unseres Höheren Selbst. Wir wissen auch von Engeln und schicken unsere Gebete in die himmlische, göttliche Ebene. Mit der unsichtbaren Welt sind wir durch bunte Energiefäden verbunden.

 

Die Regenbogenkrieger nannten sich selbst „die wahren Menschen“. Von ihnen ist überliefert, dass sie die Regenbogenbrücke mühelos überqueren konnten, ohne herunterzufallen. Sie lebten eng verbunden mit der spirituellen Welt, den Geistwesen und Vogelstämmen, die wir Engel nennen. Diese Völker schenkten ihren intuitiven Erfahrungen Glauben und vertrauten ihrer inneren Führung. Sie bewohnten Länder, die wild, unzivilisiert und frisch wie Regen waren, der auf üppige Vegetation fällt. Das alte Volk lebte in Harmonie mit der Natur, den Jahreszeiten und den anderen Menschen. Zu ihrer Zeit gab es Kontinente ohne Unruhen und Kriege und ohne Chroniken, denn die „wahren Menschen“ hinterließen keine Spuren. Es waren friedliebende Stämme, die die Schönheit und Großartigkeit der Natur und der Wesen um sie herum mit allen Sinnen wahrnehmen konnten. Ihre Gefühle, Worte und Taten waren wie ein Pfeil, der in eine Richtung fliegt. Wenn sie ihr Wort gaben, war das das Wertvollste und jeder konnte sich darauf verlassen, dass es eingehalten wurde. Darum waren ihre feinstofflichen Körper sehr rein und leuchteten wie ein Regenbogen. Die Regenbogenkrieger verliehen ihrer Freude und Dankbarkeit Ausdruck durch Tänze, Gesänge, Gedichte, Gebete und uralte Rituale, mit deren Hilfe jeder sein persönliches Potential erkennen konnte.

 

·        Der Weg zu uns selbst

 

Eines ihrer wichtigsten Rituale war die Visonssuche. Junge Erwachsene gingen für eine gewisse Zeit allein in die Natur, um ihre Aufgabe im Leben zu finden. Ohne Essen und Trinken, dem Wetter und den wilden Tieren ausgesetzt, lernten sie für sich selbst zu sorgen, erfuhren ihre Kraft und lernten ihre Grenzen kennen. Nach tagelangem Fasten hatten sie ihren Ängsten und Schwierigkeiten ins Auge geblickt. Sie wurden demütig und schliefen irgendwann erschöpft ein – die meisten mit Gebeten auf den Lippen, in denen sie um Schutz und die Führung des Großen Geistes baten. Nun waren ihre Träume klar und sie kehrten dankbar mit einer neuen Vision von der Welt zurück in die Gemeinschaft. Sie wussten jetzt, wer sie waren…

 

In dieser außergewöhnlichen Zeit befinden wir uns gemeinsam - und doch jeder für sich - auf Visionssuche. Egal, wie schmerzhaft es ist, dass wir voneinander getrennt leben, jeder ist in Quarantäne und wahrscheinlich finden wir in der Corona Krise zurück zu uns selbst. Ein kleiner unsichtbarer Virus bringt die gesamte Menschenfamilie dazu, herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist, wer wir sind und wer wir sein wollen. Jetzt sind es allerdings keine Braunbären und Naturgewalten, die uns Angst machen, sondern Existenzängste und verstörende Nachrichten, die pausenlos unsere Aufmerksamkeit fordern. Jetzt kann jeder darüber nachdenken, welche Welt wir erschaffen haben und wie wir in Zukunft leben wollen.

 

·        Wie kommst du in der Krise in deine Kraft?

 

Wir sind ein Teil der Natur, aber die meisten von uns haben es vergessen. Ursprünglich waren große Gebiete Deutschlands von Wald bedeckt und wir haben unser Leben unter alten Bäumen zwischen Bächen und Kräutern verbracht. Uralte Geschichten erzählen von unserer ursprünglichen Verbindung zu Pflanzen und Tieren. Wenn wir heute den Gesängen der Vögel lauschen und mit alten Bäumen meditieren sind wir mit unserer Seelenwelt eng verbunden. Wir alle sind jetzt von Stille und Schönheit umgeben.

 

Falls du unruhig bist und Angst verspürst, lege deine Hand auf dein Herz, schließe die Augen und achte einfach auf deinen Herzschlag. Jetzt, in diesem Moment geht es dir gut. Du lebst. Dein Herz findet seinen Rhythmus und du beruhigst dich.

 

Sei jetzt eine Kriegerin, die einen festen Standpunkt hat und sich ihrer Kraft bewusst ist! Du kommst in deine Kraft, wenn du meditierst, betest und jeden Tag dem Heiligen begegnest. Achte auf deine Gedanken und Worte, singe, tanze, beschäftige dich mit schönen Dingen, wie Kunst und Literatur, verbreite Freude und lächle, zeige Mitgefühl, schenke Vertrauen und Liebe. Sei in deiner Ausrichtung so standhaft wie eine Kriegerin. Vertritt deinen positiven Standpunkt und finde für dich Rituale, die dir bei deiner Visionssuche helfen. Achte darauf, welche Tiere sich zeigen, halte das Gedanken-Karussell an und verbinde dich mit den Elementen, indem du ans Wasser gehst, die klare Luft einatmest, barfuß die Erde spürst und am Feuer sitzt. Leg eine CD ein mit schönen Liedern, folge dem Rhythmus der Trommel oder Flöte. Spüre deinen inneren Bedürfnissen und kreativen Impulsen nach.

 

·        Eine Prophezeiung der Regenbogenkrieger

 

stammt von amerikanischen Ureinwohnern und schenkt uns eine faszinierende Sicht auf die zukünftige Zeit. Es wird erzählt, dass das „wahre Volk“ auf dem Regenbogen in andere Zeiten reisen konnte. Vor Tausenden von Jahren sahen sie die Zukunft und erkannten, dass wir auf dem Mond landeten. Und sie sahen eine Zeit voraus, in der die Menschheit ohne spirituelle Verbundenheit zur Erde lebt und sie fast vollständig verwüstet. Dann sind die Wälder gerodet, die Meere und die Luft verschmutzt. Die Erde ist aufgerissen und verletzt, die heiligen Orte zerstört. Die Natur und die Tiere sterben. Die Menschen sind gehetzt, ausgebrannt und unglücklich.

 

Das Regenbogenvolk war tief bekümmert über diese Vision und berief eine große Ratsversammlung ein. Einstimmig beschlossen sie: Wenn eine Zeit kommt, in der alles Leben auf der Erde stirbt, wird der Regenbogenstamm zurückkehren, um die Erde zu retten. Dann beginnt eine Zeit des großen Erwachens und die Regenbogenmenschen werden sich plötzlich gegenseitig erkennen. Sie kommen aus allen vier Himmelsrichtungen und Rassen, aus allen Völkern, Religionen und Klassen. Es werden junge und alte Menschen sein. Sie alle werden sich wie der Regenbogen harmonisch miteinander verbinden. Jedes Volk ist dann ein farbiger Lichtstrahl und gemeinsam bilden sie die bunte Erdenfamilie.

 

Das alte Volk wählte den Regenbogen für das große Geheimnis, die gesamte Schöpfung, die göttliche Kraft und Mutter Erde. Aber auch für die neue Zeit, in der der Bogen zu einem Kreis vervollständigt wird. Dies geschieht, wenn die Menschen in Harmonie leben mit der Erde und ihren Geschöpfen. Wenn sie im Einklang leben mit den Gesetzen der Natur und friedlich mit anderen Völkern zusammenleben. Das bedeutet, dass wir den Lichtbogen nur in unseren Herzen zum Kreis ergänzen können.

 

In der Prophezeiung gibt es das Versprechen, dass die Regenbogenmenschen die Erde retten, so dass sie wieder grün wird. Ihre Geschichtenerzähler verbreiten die Weisheit, wie die Menschheit in Harmonie miteinander, mit allen Geschöpfen und der Natur leben kann. Die weisen Frauen erinnern uralte Legenden, Rituale, Gebete, Mythen, Gesänge und Tänze und bringen die alten Stammesbräuche zurück in die Welt. Die Hüter der Erde schenken uns all das, was uns gesund macht und die Erde heilt.

 

·        Der uralte Weg und das Geschenk der Krise

 

Jetzt erfüllt sich die lang angekündigte Prophezeiung. Denn es findet weltweit eine große Reinigung statt. Die Luft klärt sich. Der Himmel ist frei von Flugzeugen. Satellitenbilder von China zeigen jetzt klare Luft, die jahrelang sehr verschmutzt war. Das Wasser klärt sich: Zahlreiche Delfine spielen in die Häfen. In Venedig sind die Kanäle schon wieder so klar, dass Fische zu sehen sind. All dies zeigt, dass sich Mutter Erde sehr schnell regeneriert, sobald sich die Menschen zurückziehen. Es wird vorhergesagt, dass die Regenbogenkriegerinnen allen Völkern der Erde beibringen, wie sie „den Weg des Großen Geistes“ leben sollen.

 

Diese innere Klärung kann uns große Kräfte verleihen. Dazu muss jeder überprüfen, ob sich etwas stimmig anfühlt. Erst dann halten wir uns selbst nicht mehr klein und sind dadurch immun gegen Manipulation. Dann finden wir unsere Talente und etwas, für das wir uns einsetzen können, um anderen zu dienen.

 

·        Die Regenbogenkrieger werden uns an Regeln erinnern,

 

damit wir uns in der neuen Welt zurecht zu finden. Sie lehren die Prinzipien der alten Stämme, mit denen die heiligen Kreisläufe wieder aktiviert werden. Das alte Volk erinnert uns z.B. an unsere Verantwortung für ein natürliches Gleichgewicht zu sorgen. Wenn wir etwas aus der Natur nehmen, geben wir etwas Gleichwertiges zurück. Sie erinnern uns daran, dass wir gutes Wasser trinken müssen, um gesund zu bleiben. Denn 95% unseres Körpers besteht aus Wasser. Als die Europäer und Kolumbus nach Amerika kamen konnte man aus allen Flüssen sauberes Wasser trinken. Hätten die Europäer die Natur so behandelt, wie es die Indianer machen, könnten wir noch immer aus den Flüssen trinken.

 

Stell dir eine der alten Clanmütter vor. Sie ist eine erstaunliche, beeindruckende Frau – selbständig, unabhängig, unerschütterlich und dabei keineswegs hart oder humorlos. Sie ist genau das, was du immer sein wolltest. Ihre bloße Gegenwart kann alle Trostlosigkeit vertreiben. Sie findet die richtigen Worte: „Wenn du verletzt wurdest, steh wieder auf! Geh hoch erhobenen Hauptes und sei stolz auf deine Wunden! All deine Narben erzählen uns die Geschichte von Kämpfen. Du hattest starke Gegner. Darum sei nicht beschämt, wenn du den Kampf verloren hast! Du hast in jedem Fall gewonnen. Denn heute stehst du vor mir. Du lebst. Und das bedeutet, du warst stärker als alles, was dich vernichten wollte! Meine tapfere Enkeltochter, jede deiner Narben ist ein Zeugnis deiner Kraft. Du bist eine erfolgreiche Kriegerin. Steh wieder auf und lebe dein Leben so, dass du glücklich bist.“

 

Die Worte dieser Großmutter öffnen Türen, hinter denen unvorstellbare, neue Möglichkeiten warten. Denn wir können unser Leben wieder lieben. In der Gegenwart dieser kraftvollen Frau spürst du lebendige Energie und pulsierendes Leben. Ihre Liebe ist wie ein klarer Gebirgsbach, der in dein Leben fließt. Sie lässt niemanden unberührt. Menschen wie sie werden uns lehren, dass unsere Gedanken und Worte die Wirklichkeit erschaffen und dass Sprache unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst.

 

Heutzutage erleben wir, wie grobe Worte eine chaotische Wirklichkeit hervorbringen. Polternde Worte, Falschmeldungen, Betrug und beißende Kritik vergiften den Umgang miteinander und bewirken nichts Gutes. Schlechte Gedanken, heftige Leidenschaften und verletzende Worte erzeugen Angst und Krankheit. Reagieren die Menschen aggressiv auf verbale Angriffe, ist es nicht weit bis zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Krieg. Die Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Wie wir denken beeinflusst uns und das Leben anderer Menschen. Die große Wirkung unserer Worte und geistigen Kraft ist uns meistens nicht bewusst. Doch wir haben es selbst erlebt, wie uns ein gütiges Wort oder eine zärtliche Geste tröstet. Jedes verständnisvolle Lächeln ist wie ein Tautropfen, der von einem Sonnenstrahl getroffen wird. Verständnis und Mitgefühl erschaffen eine angenehme Stimmung und gestalten eine positive Wirklichkeit. Zeigen wir Respekt und erkennen die Leistungen anderer an, stärken wir das Selbstbewusstsein und die Würde unserer Mitmenschen. So lehrt uns der liebevolle Blick auf die Welt, dass es eine heilsame und heilige Sprache gibt.  

 

Wie wir sprechen entscheidet darüber, wer wir sind. Und wer wir sein könnten.

 

·        Die weiße Büffelkalbfrau: eine Sternengeborene bringt Weisheit

 

Die Büffelkalbfrau brachte den Sioux Stämmen die Weisheit der Heilige Pfeife. Sie war eine wunderschöne junge Frau, die barfuß auf der Erde wanderte. Die weiße Büffelkalbfrau trug ein weißes Kleid aus Hirschleder, das mit dunklen Stachelschweinborsten verziert war. In ihrem langen geflochtenen schwarzen Haar trug sie eine Adlerfeder. Sie kam zu den Prärie Nationen und nannte sich selbst „Mutter der Alten“ und „Geist der Wahrheit“ und verkündete: „Ich bin die große Mutter, die in jeder Mutter lebt, das Mädchen, das in jedem Geschwisterkind spielt. Ich bin das Antlitz des Großen Geistes, das dein Volk vergessen hat und bin gekommen, um euch heilige Dinge zu lehren, die ihr vergessen habt.“

 

Sie sagte, dass ein Mann, der nur die äußere Schönheit einer Frau beachtet niemals ihre innere, göttliche Schönheit kennenlernt. Sie sprach über das Feuer der Liebe, das in jedem Herzen brennt und über Leidenschaft, die außer Kontrolle gerät wie ein wilder Grasbrand. Wird sie jedoch durch Weisheit gemäßigt, kann dieselbe Leidenschaft ganze Generationen mit Energie versorgen. Die wunderschöne Büffelfrau sprach von ihrer Heimat, den inneren Welten der Vision, in dem ihr Volk lebt. Sie gehört zum Stamm der Feuervögel, der Geflügelten des Himmels und sprach: „Euer Volk hat vergessen, was kostbarer ist als Wasser. Ihr habt eure Verbindung zum großen Geist vergessen. Ich bin mit dem Feuer des Himmels gekommen, um euch wieder an das zu erinnern, was einst war. Und um euch für die Zeit zu stärken, die euch bevorsteht.“ Dann überbrachte sie dem Volk die Lehre der heiligen Pfeife und erklärte, dass jeder Atemzug heilig ist. Am Ende der Zeremonie verglich sie ihre Lehren mit einem Baum, einem Baum des Verständnisses. „Euer individuelles Leben ist wie die einzelnen Blätter eines Baumes. Kein Baum hat Blätter, die so dumm sind, einander zu bekämpfen. Kein Volk ist so blind, dass es sich gegenseitig bekämpft, außer als letzte Möglichkeit, um sich selbst oder seine Familie zu schützen.“

 

Sie fuhr fort: „Menschen werden in euer Land kommen, die schnell sprechen, wenig verstehen und große Macht haben. Sie werden Mutter Erde kaufen, verkaufen und stehlen, so als ob sie eine Hand voll Perlen sei. Es werden Menschen in brüllenden Schiffen aus magischem Stein durch die Himmel fliegen. In dieser Zeit wird das Licht der Wahrheit nur noch in den Herzen einiger weniger als Schimmer weiterbrennen. Doch die Glut wird bleiben und eine Morgendämmerung entfachen, die heller ist als jede Dämmerung vor ihr. In dieser Dämmerung werde ich zurückkehren und mit euch leben. Mit uns werden sich nicht nur die roten Stämme versammeln, sondern auch die weißen Stämme aus dem Norden, die schwarzen aus dem Süden, die gelben aus dem Osten. Sie werden sich im Kreis versammeln und in Harmonie miteinander leben. Alles was zerbrochen war wird heil. Der große Geist selbst wird in ihnen leben und in den Völkern der Erde aktiv werden. Dann werden wir Frieden finden, denn die Geflügelten kehren zurück.“

 

·        Diese vorhergesagte Zeit ist genau jetzt, während wir uns alle in Quarantäne befinden.

 

Denn gerade jetzt verändert sich die Energie auf der Erde auf nie dagewesene Weise.

 

Der unsichtbare Virus diktiert unser Leben und wir fühlen uns ausgeliefert, denn wir erleben gerade viele Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit. In den Medien sehen wir Bilder von überfüllten Kliniken und erschöpftem Klinikpersonal. Berichte zeigen Statistiken über Todesfälle und machen Voraussagen von Infizierten und Erkrankten. Schulen sind geschlossen. Vielen droht der Verlust des Arbeitsplatzes und die Angst geht um, ohne Geld da zu stehen. Das öffentliche Leben steht komplett still! All dies führt zu großer Verunsicherung. Denn solch eine Situation hat die Welt vorher noch nicht erlebt. Panik geht um und ist fast greifbar. Viele Menschen sind einsam, besonders Großeltern und Kranke, die keinen Besuch bekommen. Eltern mit kleinen Kindern machen Homeoffice, während ihre Kinder nebenan spielen und nicht raus dürfen. Bei vielen Menschen liegen die Nerven blank, denn in dieser Zeit der großen Stille muss sich jeder Mensch großen und ungewohnten Herausforderungen stellen. Durch die weitgehende Isolation von einzelnen und Familien sind alle auf sich selbst zurückgeworfen. Niemand kann vor seinen Gefühlen davonlaufen. Wir erleben, dass uns die Angst blockiert. Sie hält uns davon ab, uns mit schönen Dingen zu beschäftigen, die uns Kraft geben. Einige Tage lang räumen wir auf, regeln Liegengebliebenes, kümmern uns um Vorräte. Doch dann werden auch wir still und nehmen es, wie es kommt. Jetzt sind all unsere Pläne umgeworfen.

 

·        Leben im Augenblick

 

Vor drei Monaten konnten wir noch planen, doch jetzt sind wir aus der Zeit gefallen und wissen nicht, was kommt. Erst kam die Aufregung, dann die Sorge, aber in den letzten Tagen hat sich etwas Neues nach oben in unser Bewusstsein bewegt. So viele Nachrichten und Meinungen fordern unsere Aufmerksamkeit und beschäftigen unser Denken. Jetzt wird uns das alles zu viel und wir ziehen uns zurück. Denn wir können auch etwas Schönes anfangen mit der frei gewordenen Zeit. Viele beginnen zu meditieren, zu beten oder finden ihre abtrainierte Kreativität wieder. Wir besinnen uns auf unsere Fähigkeit zu fühlen und können mit unserer Fantasie ganz neue Seiten an uns entdecken.

 

Die Stille ist auch eine Brücke zu anderen. Sie ist zart gewebt aus Träumen und bunten Lichtern und besteht aus liebevollen Gedanken und Sehnsucht nach Verbundenheit. Wir kümmern uns umeinander und machen anderen Mut. Doch äußerlich halten wir Abstand.  

 

Tatsächlich sind wir weltweit im Jetzt angekommen. Die Gegenwart des Moments ist greifbar und du kannst alles spüren, was mit dir ist. Deinen Nachbar kannst du nicht fühlen, denn der hält Abstand und ist getrennt von dir. Doch du kannst deinen Gefühlen Raum geben und das ist unendlich kostbar. In diesen aus der Zeit gefallenen Tagen entdecken viele den goldenen Funken ihrer Kraft und erinnern ihre Träume. Wir lernen gerade wie es ist, bei uns zu sein und im Augenblick zu leben. Wir erkennen, dass jeder Tag ein Geschenk ist und leben so, als wäre dieser eine Tag unser allererster Tag. Gleichzeitig wissen wir, dass es unser letzter Tag hier auf der Erde sein könnte. Wir öffnen die Augen, schauen in den Himmel und bemerken, wie besonders dieser Tag ist mit seinen Wolken, dem Wind, der Sonne und dem Regen. Dieser Tag ist einmalig mit seinem Wetter und der Formation der Wolken.

 

Genauso einmalig ist jedes Gesicht. Es erzählt eine Geschichte, die du nie ganz begreifen und verstehen wirst. Denn sie geht weit zurück zu ihren Ahnen, viele Generationen zurück. Und alle Gesichter, die du betrachtest, fließen nun zusammen, so wie Wasser zusammenfließt.

 

Sobald du dein Herz weit öffnest, fließt alles Leben in deinem Herzen zusammen und du wirst dankbar für all den Segen, der dich umgibt. In unserer Zivilisation haben wir klares Trinkwasser, was längst nicht für alle Menschen selbstverständlich ist. Wir hören den Gesang der Vögel, das Rauschen des Meeres… Wir können für unendlich vieles dankbar sein. Mit offenem Herzen wird jeder Blick von dir zu einem Segen für andere. Alles kann durch dich gesegnet sein, und dann ist es ein wirklich guter Tag!

 

·        Da wir Menschen gerade still sind, kehren die Engel und Vogelstämme zurück in unsere Welt.

 

Sie kommen, um uns den Weg unserer Seele zu zeigen. Plötzlich erkennen wir für uns die Schönheit, die uns im Frühling umgibt. Vielleicht wachst du vom Vogelgezwitscher auf und begrüßt die aufgehende Sonne. Oder du schaust abends in den Sternenhimmel, um die Weite und Stille zu genießen. In diesen kostbaren Momenten hört das Denken auf und dein Herz beginnt zu sprechen. Die Stille schenkt dir neue Augen zum Sehen und einen neuen Geist, um zu verstehen. Doch es gab schon immer Gerüchte, dass Engel zu jeder Zeit um uns waren als Heiler und Seher, als Weltenlehrer und Hüter der Erde. Sie waren mutige Entdecker, begnadete Musiker, großartige Malerinnen und geniale Literaten. Die Kinder der Sterne waren immer um uns. Doch in besonders unruhigen Zeiten, wenn sich die Kriegsenergie und Aggression immer mehr im Schwingungsfeld der Erde verankerte, flogen die Vogelstämme in sanftere Gefilde. So wie Vögel die Orte verlassen, an denen viel Lärm herrscht.

 

Aber auch vor der großen Stille schickten sie uns zarte Botschaften. Wir nehmen sie wahr als Ahnung, Traum, Zufall oder schicksalhafte Begegnung. Doch wir konnten sie in all dem Lärm um uns herum nur dann wahrnehmen, wenn wir selbst still wurden. Wir mussten uns bewusst den feinen Energien öffneten und sie zu uns einladen. Aber sie sind auch auf vielen unerkannten Wegen gekommen und waren die beruhigenden Energien in den Bäumen vor dem Fenster, bevor wir in den Schlaf sanken. Unsere Vorfahren vertrauten ihren intuitiven Wahrnehmungen, denn dies war überlebens notwendig in der Natur. Sie kannten sich aus mit volkskundlichen Heilverfahren und wussten um den Einfluss der Gestirne auf das Leben. All diese Erfahrungen der weisen Frauen und Medizinmänner waren für die Wissenschaft nicht logisch nachvollziehbar. Ihr altes Wissen wurde viele Jahre als „Spöken-Kieker-Kram“ und Aberglaube abgetan.

 

Darum wurde uns in der Schule unsere angeborene Herzintelligenz abtrainiert, denn es galt nur noch, was beweisbar und „real“ war. Als Kind wurde uns beigebracht, dass das was wir fühlen nicht wichtig ist, sondern nur das, was andere von uns denken. So haben wir das Vertrauen in unsere Fähigkeiten und unsere Gaben vergessen. Als kleines Kind liebten wir uns selbst und trugen unser kostbares Herz vor uns her. Wir zeigten es und freuten uns, wie schön es ist. Doch häufig wurde nur gelacht und dann wurde uns das kostbarste was wir haben aus der Hand geschlagen. Wir hoben unser Herz auf, wuschen es mit unseren Tränen sauber, schützten es mit dicken Mauern und dachten nicht mehr daran, weil es einfach zu weh tat.

 

·        Deine Herzintelligenz und ganz persönliche Magie

 

Nun war unser Herz zwar sicher, aber wir konnten uns nicht mehr fühlen. Doch das ändert sich gerade jetzt! Denn in der Stille um uns herum erinnern wir uns an all unsere Gefühle. Uralte Erinnerungen steigen auf und auch die Liebe meldet sich, die schon lange in unserem Herzen darauf wartet, sich auszudrücken. In der Meditation laden wir unseren Seelenvogel ein, wieder sein Nest in unserem Herzen zu bauen. Denn wir sehnen uns schon lange danach, wieder mit unserem Höheren Selbst verbunden zu sein und unsere Sicherheit tief im eigenen Herzen zu spüren. Diese Sehnsucht kommt nicht aus Überlegungen oder von außen, sondern direkt aus unserer Seele. Wir möchten uns verbunden fühlen mit etwas, das größer ist als unser kleines Ich.

 

Die Vogelstämme ruhen in unseren Herzen und zeigen uns, wie man fliegt. Die Lehrer der Liebe kreisen jetzt um die Erde, landen an den Küsten unserer Geschichte und gleiten in unser Bewusstsein. Die Engel und Geistwesen kehren zurück, um uns wieder mit unserem Sternenbewusstsein zu verbinden. Wenn du dein Schicksal in die eigenen Hände nehmen willst, musst du nun lernen, deiner Intuition zu vertrauen. Darum spürst du in dich hinein, um zu erfahren: Was ist jetzt für mich stimmig? Was will ich? Wo bin ich am richtigen Platz? Was ist mein Eigenes?

 

So klärst du was unter all dem Schmerz und den Herzmauern verborgen war. Vieles kommt an die Oberfläche, das dich möglicherweise verwirrt. Manche stolpern, drehen sich gedanklich im Kreis, sind ungeduldig mit sich selbst, schlafen tagelang, verausgaben sich in Aktionismus, statt auszuruhen und zu weinen oder kreativ zu werden… Jeder reagiert anders. Und all dies ist vollkommen in Ordnung. Jetzt kann sich niemand vor sich selbst verstecken. Auch wenn wir uns bei Begegnungen Masken anlegen, uns selbst begegnen wir uns jetzt völlig ungeschminkt. All das, was vorher normal war, funktioniert nicht mehr. Da ist es selbstverständlich, dass vieles an die Oberfläche gespült wird, von dem wir nichts wussten. Doch der einzige Grund, weshalb dies geschieht ist, dass wir es ansehen und uns dazu bekennen. Zu all unserem Licht und zu unserem Schatten. Alles gehört zu uns. Zu jedem von uns. Wenn wir die Sonne darauf scheinen lassen, lernen wir uns selbst zu vergeben und anderen auch. So ist unsere Zeit jetzt gut, um unsere Beziehungen zu klären. Dann beginnt unsere innere Sonne in warmem Sonnengelb zu strahlen und wir versprühen Segen und Liebe. Du kochst für dich und deine Familie mit liebevollen Gedanken. So ist das Essen nicht nur Nahrung, sondern auch ein Segen. Erinnerst du dich an den Kuchen, den deine Großmutter mit dem alten hölzernen Kochlöffel angerührt hat? Sie ließ dich vom Teig naschen und dieser Kuchen hat dir ganz besonders köstlich geschmeckt, denn du konntest die Liebe schmecken.

 

In diesen Tagen kochen Familien gemeinsam und verwenden naturbelassenes Gemüse. Dieses bewusste miteinander umgehen stärkt die Beziehungen und macht die gemeinsame Zeit kostbar. Unsere Beziehungen wurden grundlegend gestört durch eine lineare Ausrichtung, in der wirtschaftliche Gesichtspunkte das Maß aller Dinge darstellen. Zeit für Arbeit war wertvoller als gemeinsame Zeit mit der Familie. Unser Symbol war bis jetzt eine Linie, die ein Rechteck formt. Wir sitzen an rechteckigen Tischen, vor rechteckigen Geräten. Unsere eckigen Häuser trennen uns von der Erde und dem Himmel. Wir schlafen in rechteckigen Betten, denken logisch und rational. Doch rechteckige Formen kommen in der Natur kaum vor. Pflanzen und Flüsse meandern, wachsen und fließen in Bögen, bilden Inseln, durchbrechen Strukturen und folgen ihren inneren Wachstumsprozessen, die sich immer neu den Veränderungen anpassen. Darum ist ein wichtiges Symbol der indigenen Völker der Kreis und der Kreis im Kreis, die Spirale. Ihre Ratsversammlungen und Tänze finden im Kreis statt. Ihre Zelte, heiligen Orte und Trommeln sind kreisförmig. Das Medizinrad ist ein Kreis des heiligen Wissens. Eine Spirale ist ein Zyklus, der sich durch die Zeit bewegt, der Weg nach innen und nach außen, eine Bewegung um und jenseits eines Kreises. Eine Spirale kehrt immer zu sich selbst zurück, jedoch nie genau an denselben Ort. Naturverbunden lebende Völker sehen das ganze Leben als einen Kreislauf mit vielen Stationen. Sie beobachteten, dass alles Leben in der Dunkelheit entsteht, im Bauch von „Mutter Erde“. Dahin kehrt am Ende alles zurück, in den schützenden Mutterleib. Sie nannten die göttliche Schöpfung: „Großes Geheimnis“ und ehrten weibliche Wesen, die aus sich heraus schöpferisch sein können. Für sie war es selbstverständlich, dass jede Frau auch auf anderen Gebieten Neues kreieren kann.

 

·        Die Rückkehr der Regenbogenkriegerinnen

 

Vor einigen Tagen rief mich meine Tochter an. Sie fühlte sich zitterig, bekam keine Luft und sagte: „Mama, ich habe das Gefühl, mir sitzt ein Elefant auf der Brust. Ich bin unendlich müde. Was soll ich bloß machen?“ Sie lebt in New York. Dort gibt es viele Corona Infizierte und Tote. Ärzte aus den gesamten USA werden zurzeit nach New York gerufen, um zu helfen. Ich war natürlich beunruhigt und gab mir Mühe, es sie nicht merken zu lassen. Ich fragte nach weiteren Symptomen, der Situation in der Stadt und wir gingen verschiedene Möglichkeiten durch, was sie tun könnte: sich testen lassen, nach Hause gehen und sich ins Bett legen, vorher noch einkaufen für die kommenden Tage… Am Ende des Telefonats war sie ruhiger. Am nächsten Tag schrieb ich ihr, einem inneren Impuls folgend, diese Nachricht:

 

„Hallo meine Süße, wie geht es dir heute? Gestern hast du oft gesagt, du bekommst keine Luft und hast das Gefühl, dass ein Elefant auf deiner Brust sitzt. – Ist der Elefant immer noch da? Dann nimm ihn jetzt ernst! Wir waren in Afrika mitten in einer Elefantenherde von mehr als 50 Tieren. Elefanten sind friedliche und sanfte Tiere. Ich habe ihre Atemluft eingeatmet und weiß, von ihnen geht keine Gefahr aus, wenn du sie gut behandelst.

 

Schließe einfach die Augen und sprich mit dem Elefanten, der sich auf dir niedergelassen hat. Ungefähr so: ´Lieber Elefant, ich weiß, dass du da bist. Gerade jetzt brauche ich dich mit all deiner Kraft und Sensibilität. – Doch zuerst bitte ich dich, stehe auf von meiner Brust! Denn so bekomme ich keine Luft zum Atmen. Lass uns die Plätze tauschen. Ich möchte mich gerne auf dich legen, mich von dir tragen lassen und mich sicher und beschützt bei dir fühlen. Bist du damit einverstanden? ` – Wenn ja, dann leg dich auf ihn und erhol dich. Später kannst du ihn dann reiten… - Wenn er nein sagt, frag ihn, was er von dir braucht, um sich gut zu fühlen. Vielleicht ist er durstig oder er möchte geschmückt werden oder einfach mit dir reden. Denn du hast ihn lange nicht wahrgenommen als deinen Tierverbündeten und das, obwohl du genauso sensibel bist wie er oder sie…. Beginne ein inneres Gespräch mit ihm und du wirst ganz schnell merken, dass es dir guttut. Auf jeden Fall bringe ihn dazu, von deiner Brust zu steigen, damit du Luft bekommst!“

 

Diese Botschaft habe ich meiner Tochter vor einer Woche geschrieben. Seitdem haben wir jeden Tag telefoniert und inzwischen geht ihr viel besser! Welch eine Erleichterung!!!

 

Mir kam die Idee, auf diese Weise kreativ zu werden direkt nach dem Aufwachen am nächsten Tag. Ich war völlig im Vertrauen und denke, dies war für mich die einzige Möglichkeit, um meiner Tochter aus der Entfernung zu helfen. Ich musste sie dazu bringen, positiv mit der lebensbedrohlichen Situation umzugehen. Denn sie war nahe daran, in Angst und Hoffnungslosigkeit zu versinken.

 

Damit dies nicht geschieht, musste sie ihre innere Kriegerin wecken und selbst aktiv werden. So konnte meine Tochter ihren Weg finden und die bestehende Situation umdeuten. Sie musste entscheiden: Ich will kraftvoll leben! Diese Situation zeigt: Wir Frauen nutzen wieder unsere angeborene Magie und Schöpferinnenkraft. Denn in uns wohnt die Fähigkeit, die Zukunft herbei zu träumen und Neues auf allen Gebieten hervorzubringen. Tief in unserem Schoßraum hüten wir die Geheimnisse der Welt. Noch nie Dagewesenes können wir gemeinsam erträumen und erschaffen.

 

·        Jede von uns trägt die großartigste aller Frauen in sich, die Große Mutter, la grande mère.

 

Sie ist eine noch im Werden begriffene weise Frau, die das Unlogische, aber wirklich Nützliche in sich trägt. Die Große Mutter besitzt Weisheit und bleibt gleichzeitig neugierig. Sie ist spontan und doch zuverlässig. Diese Frau ist aufrichtig und unerschöpflich kreativ. Sie ist mutig und wachsam. Dieser geheimnisvolle und faszinierende Archetyp der Großmutter lebt in jeder Frau, ob jung oder alt. Er kommt auf einzigartige Weise im Leben jeder Frau vor.

 

Doch Weisheit fällt nicht plötzlich wie ein Sternenmantel über unsere Schultern, sondern ist ein fortwährender Prozess. Großes Verständnis, Seelenruhe, Selbsterkenntnis, Vorhersehen, Aufgeschlossenheit, schöpferische Kraft, Klarheit und große Liebe - all dies macht Weisheit aus. Und sie wird erarbeitet durch Bruchlandungen, erlittene Verletzungen, zu hochfliegende Erwartungen, unbesonnene Anfänge oder verpasste Gelegenheiten. All das, was nach den persönlichen Krisen und Umbrüchen übrigbleibt, wird im Inneren umgestaltet und zeigt sich im Außen durch weises Handeln, auf eine originelle und einmalig kompetente Art.

 

Es gibt viele Arten von Müttern und Großmüttern. Denn ein Baby oder ein kleines Kind kann uns in höchste Begeisterung versetzen. Es gibt Mütter für Generationen von Ideen, Entwicklungen, Schöpfungen und Kunst. Sie drücken sich auf ihre kreative Weise aus und werden mit der Zeit immer weiser.

 

Die allergrößte Aufgabe einer Frau und Kriegerin ist es, das Leben bis zum Äußersten zu leben! Nicht mit halber Kraft und nicht mit angezogener Handbremse, sondern ganz und gar: wagemutig, anspruchsvoll, beängstigend, beglückend und wild. Bist du so lebendig wie möglich, dann fangen auch alle andern in der Umgebung an, Feuer zu fangen und ein erfülltes Leben zu führen. Denn Freude ist ansteckend. Die weise Frau sorgt dafür, dass alle gemeinsam Spaß haben. Sie tritt für bessere Ergebnisse ein, segnet und lehrt, spricht von der Seele und verbindet sich mit dem Höheren Selbst. All dies ist die Art und Weise, wie die große Mutter ihre Liebe ausdrückt.  

 

 

 

·        Die Weisheit des neuen Lebens

 

In Märchen können wir den Weg der weisen Frau gut erkennen. Immer wenn eine junge Frau nicht weiterkommt oder Kummer hat, erscheint nicht ein König oder Prinz, sondern eine weise Frau. Sie ist plötzlich da und zeigt sich als greises Weib oder Hexe mit Warze und Buckel, als Kräuterfrau, Großmutter oder alte Königin, als sinnliche Zauberin oder gefährliche Kriegerin. Die „Wissende“ gibt der Heldin einen Zauberring, einen wertvollen Schlüssel oder Spiegel, ein geheimes Kästchen oder ein Fläschchen voller Tränen. Sie verschenkt einen Zauberspruch, den es zu lösen gilt oder einen magischen Stein. Sie flüstert rätselhafte Worte, zeichnet uralte Symbole in den Staub, klopft mit ihrem Stab der Macht dreimal auf den Boden. Und alle Angst ist verflogen. Nun kann die Heldin ihrer Seele folgen.

 

Häufig ist die Heldin „anders“ als die Familie, in die sie hineingeboren wurde. Sie fühlt sich nicht dazugehörig, denn sie nimmt Dinge wahr, die andere nicht bemerken können oder wollen. Vielleicht lernt sie erst spät lesen und schreiben, dafür sieht sie Feen und Engel oder spricht - wenn sie allein ist - fließend eine fremde, geheime Sprache. Möglicherweise hört in ihrem Inneren eine deutliche Stimme, die eine Frage stellt, auf die es keine klare Antwort gibt. Diese Frage begleitet sie nun ein Leben lang. Als Erwachsene erfährt sie, dass dies ein Koan ist, eine Frage, die nicht durch Denken beantwortet werden kann. Doch über all diese tiefen Erfahrungen kann sie als Kind mit niemandem sprechen. Trotzdem weiß sie, dass sie einen kostbaren, inneren Schatz besitzt. Den hütet sie und lässt ihn sich nicht stehlen. Mutig schüttelt sie alle Verunglimpfungen ab und akzeptiert ihre Rolle als Außenseiterin. Denn sie kennt ihre inneren Gaben. Und genau dieses Wissen ist ihr Schutz. Sie erinnert sich an den liebevollen und wissenden Blick ihrer Großmutter. Die verlor nie ein Wort darüber und doch weiß sich die Enkelin erkannt und gesegnet.

 

Doch da ist nun die Angst der erwachsenen Frau, sich mit all ihren Talenten und ihrer inneren Weisheit zu zeigen. Denn wer aus Stroh Gold spinnen kann, lebt gefährlich. Diese Erfahrung sitzt jeder Frau noch in den Knochen. Sie wurde als Erinnerung von der Ur-Großmutter an die Großmutter, an die Mutter, Tochter und Enkelin weitergegeben. Denn wissende Frauen wurden lange Zeit als gefährlich angesehen, weil sie wild, unbezähmbar und nicht zu kontrollieren waren. Tausende wurden verraten und verbrannt. Doch sie alle wussten um die Kürze des Lebens und die Notwendigkeit, dem nachzustreben, worauf es am meisten ankommt.

 

Wenn wir uns heute umschauen, kennt jede in ihrer Umgebung eine wunderbar exzentrisch auftretende Frau, die elegant oder unangepasst auftritt.  Eine freche, starke ältere Frau, die eine Expertin ist in Weitsicht, unfehlbarem Urteil, magischen Kräften und klugen Strategien. Vielleicht bist du selbst solch eine Frau, möglicherweise noch auf dem Weg dazu, großen Einfluss auf deine Familie und Umgebung zu nehmen, indem du etwas anders machst, als die anderen und dadurch neue Horizonte öffnest.

 

Im Märchen unterstützen sich die jüngere und die ältere Frau gegenseitig: um Gutes zu tun, mutig voranzuschreiten, tapfer zu sein und ein Leben zu führen, das dem Seelenauftrag entspricht. Beide Aspekte leben in jeder von uns: der junge Geist, der klug und kraftvoll ist und die alte Seele, die zeitlos und weise ist. Eine 50-jährige Frau kann sich genauso verlieben wie eine 16-jährige. Das zeigt ihren Geist, der neugierig, überschwänglich und schöpferisch bleibt. Ein junges Mädchen kann etwas tun oder sagen, was außerordentlich weise und klug ist. Das stammt dann aus der uralten Kraft in ihrem Inneren, aus ihrer Seele, die Dinge einfach weiß.

 

Jetzt ist die Zeit angebrochen, in der wir den Kontakt zu unserem immer jugendlichen Geist erneuern. Indem wir dem feuerspeienden Drachen furchtlos entgegentreten. Den kraftlos gewordenen Zauberbann der Vergangenheit brechen, indem wir nicht mehr an ihn glauben und den strahlenden Glanz in uns selbst entdecken. Die innere weise Ratgeberin ermutigt uns dazu, nicht auf die Erlaubnis oder den Segen zu warten. Es ist Zeit, dass wir die Krone selbst in die Hand nehmen und sie uns aufsetzen. Dann nutzen wir etwas, was uns schon immer gehörte und in der gleichen Sekunde geboren wurde wie wir selbst. Denn in jeder von uns lebt die wunderbare Größe und Wildheit einer Regenbogenkriegerin. Du kamst auf die Erde, um dich zu erinnern an deine schöpferische Kraft, deine geistige Kühnheit und an dein lichtes, ruhiges Herz. In dieser stillen Zeit der Corona Krise lass dich nicht treiben von alltäglichen Pflichten und Banalitäten. Fliehe aus der Leere und Brutalität, erhebe dich mit deinem Geist in die Lüfte und strahle in voller Leuchtkraft. Sieh weit in die Ferne und heile, was es zu heilen gibt. Stürze dich in neue Abenteuer und tu das, was du tust mit Leidenschaft. Verbinde Wagemut mit Weisheit, Kraft mit Tiefe. Und entscheide dich für das, was dein Herz, dein Denken und dein Leben größer macht. Lass dich nicht länger fesseln, beeinträchtigen oder abstumpfen, sondern entscheide dich, zu tanzen!

 

·        Die wissende Frau

 

Die Frage ist, wie gut du deine Seele erinnerst und wie bewusst dir dein inneres Licht ist. Denn du antwortest auf die äußere Welt und schenkst deine Weisheit, dein Lachen und dein Licht den Menschen. Was du gibst ist wertvoll und da du eine Regenbogenkriegerin bist, gibst du es jetzt einer Welt voller Nöte und Spannungen. Es ist dein Geschenk und du vertraust den Menschen, dass sie auch ihr Licht geben, so dass mehr positive Energie entsteht. Die Welt braucht deine fürsorglichen und nährenden Gaben. Ganz im Verborgenen unter deinem Mantel trägst du ein wunderschönes Paar Flügel. Die Federn deiner Liebe sinken auf alles herab, was atmet. Und in den Tiefen deiner Taschen verbirgst du einen Zauberwald. Exotische Singvögel offenbaren dir geheime Botschaften, so dass du hinter den Horizont der Gegenwart blicken kannst.

 

So wie jeder Baum einen ursprünglichen Baum unter der Erde besitzt, hat jede Frau eine verborgene innere Frau. Sie sitzt am Feuer und versorgt uns mit magischer, wohltuender Lebensenergie und stammt aus einer Quelle leuchtender Kraft, die nie versiegt. Mutter Erde ist die Große Mutter, die in ihrem Herzen ein riesiges Feuer hütet. Wir sind immer noch durch eine spiralige Nabelschnur mit ihr verbunden.

 

Nimm den regelmäßigen, dunklen Herzschlag von Mutter Erde wahr. Leg dich in ihre Arme aufs weiche Moos und schließe sanft die Augen. Du hörst die Lieder der Vögel, spürst die Sonnenstrahlen auf der Haut und wirst schläfrig. Du fühlst dich geborgen und sicher. In der Nähe befindet sich ein hohler Baum, der dich magisch anzieht. Du entdeckst einen Einstieg und folgst einem gewundenen engen Pfad, der schwach beleuchtet ist. Er führt tiefer und tiefer hinab. Es sind die Wurzeln des Baumes, die dich in der Dunkelheit leiten. Als sie enden, reist du weiter entlang der uralten Nabelschnur und findest deinen Weg durch Sandflüsse und hartes Gestein, durch Höhlen und unterirdische Flüsse, durch Kristalle, Jahrtausende alte Versteinerungen vergangenen Lebens und nach einer endlos erscheinenden Reise in die Tiefe gelangst du in eine Höhle. Sie ist hell erleuchtet von einem riesigen Feuer. Im Lichtschein erkennst du eine wunderschöne Frau, die deine Schwester sein könnte. Das Feuer zeichnet sich auf den Felswänden ab und im Flackern verändert sich die Frauengestalt. Du traust deinen Augen nicht, denn nun siehst du ein kleines Mädchen, das dich freundlich anlächelt. Im nächsten Moment ist es eine alte Großmutter mit wunderschönen tiefen Lebenslinien im strahlenden Gesicht. Die Frau begrüßt dich sanft: „Geliebte Tochter, da bist du wieder! Wie schön, dass du den Weg zu mir gefunden hast! Ich habe dich schon erwartet. Komm ruh dich aus und wärme dich am Feuer.“

 

Du verweilst eine gewisse Zeit im vertrauten Gespräch mit der Großen Mutter, bis es dich wieder nach oben drängt. Zum Abschied erhältst du ein kostbares Geschenk: eine Schale voller Glut und Lebenskraft. Du dankst der Mutter Erde und überreichst ihr zum Abschied eine schimmernde Feder aus deinem Haar. Dann atmest du die warme heilsame Kraft tief ein, bis du ganz davon erfüllt bist und begibst du dich auf den Rückweg an die Oberfläche der Erde und spürst die neue Kraft in deinem Herzen und in deinem Bewusstsein. Du erinnerst dich, dass du im weichen Moos liegst und öffnest sanft die Augen.

 

Nun trägst du das kostbare Feuer in dein Leben. Und wenn du in dich hineinhorchst, kommen dir überraschende neue Ideen. Sie sind dir so vertraut wie deine Töchter und machen dein Leben größer und sinnerfüllter. Deine Wahrnehmungsfähigkeit und dein Verständnis gewinnen an Tiefe durch jeden Besuch, den du der inneren Weisen abstattest. Durch jede deiner inneren Reisen zur Großen Mutter lernst du Neues über dich. Es ist ein fortlaufender, heiliger und zeitloser Prozess, in dem dein Leben heilt und sich entfaltet. Die geheimnisvolle Quelle deiner Kraft spürst du durch klare Einsichten und Träume. Du merkst es an Energieschüben und daran, dass du die plötzliche Gewissheit hast, dass du zu einer Person gerufen wirst oder dass du in einer Situation eingreifen oder aber Abstand nehmen musst. Wie dies geschieht bleibt ein Geheimnis, genauso wie alles Neue, das im Verborgenen und Geheimen entsteht.

 

Die Lebenskraft einer Regenbogenkriegerin zeigt sich auf vielfältige Art und Weise. Sie drückt sich aus im Tanz, in der Dichtung und Malerei, im Gärtnern und im Theater, in der Kunst des Töpferns und Webens, des Gesangs, der Selbstverzierung, der Goldschmiedekunst, der Erfindungen, des Lesens und des Schreibens, der Erforschung der Träume, der Erziehung von Kindern, dem Pflegen von Kranken und der Begleitung von Sterbenden, des Gesprächs, des bewussten Fühlens, Denkens und der Intuition. Für viele mystische, unsichtbare und doch fühlbare Dinge gibt keine passenden Worte, doch sie lassen sich durch Kunst ausdrücken.

 

·        Frauen, die Reisen unternehmen, die weit über ihre vertraute Heimat hinausgehen, begegnen gefährlichen Situationen und das macht sie manchmal selbst gefährlich.

 

Regenbogenkriegerinnen ziehen seelenlose Vorstellungen und Daseinsformen in Zweifel und bringen sie in Gefahr. Frauen, die die Quelle ihrer Kraft kennen, sehnen sich danach immer mehr zu lernen und innere Weisheit zu erlangen. Sie folgen ihrer Intuition, schmücken sich mit radikalen Ideen und lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Greta Thunberg hat uns dies mutig vorgelebt. Diese 16-jährige weise Regenbogenkriegerin hat die weltweite Bewegung: Fridays for futur ins Leben gerufen. Damit hat sie die ganze Welt herausgefordert, ihre Handlungsweise zu überdenken und leeren Worten endlich Taten folgen zu lassen. Greta hat die Jugend angefeuert, aufgestachelt und vorwärts gedrängt, aus der Bequemlichkeit aufzuwachen. Sie hat großartige Bewusstseinsarbeit geleistet. Angesichts ihrer riesigen Aufgabe ist sie nicht verzagt, sie hat nicht gesagt: „Das kann ich nicht!“ Stattdessen hat sie sich die Frage gestellt: „Welche Kräfte brauche ich, um es zu schaffen?“ Ganz sicher hat ihre innere Verbündete ihr einen Feuerkorb gereicht und geflüstert: „Hab keine Angst. Ich bin bei dir“, „Lass dich nicht entmutigen, mach weiter“, „Du bist auf dem richtigen Weg. Zeige dich, versteck dich ein anderes Mal.“…

 

Selbst wenn wir verlacht, beleidigt oder tief erschüttert sind, ist unsere innere Verbündete bei uns. Niemals kann der Lichtfunke in unserem Inneren zerstört werden. Niemand kann die unterirdische Hüterin des Feuers töten, denn sie ist unser inneres Zuhause. Das ist der Ort, wo die Liebe gebraucht, geschenkt und beschützt wird.  

 

Gerade jetzt sind wir gezwungen, zuhause zu bleiben. Und wir wissen, dass es auf der spirituellen Ebene nicht um einen Virus geht. Der bringt uns weltweit in die Isolation und in unsere tiefsten Gefühle. Jetzt ist die vorhergesagte Zeit. Wir haben schon lange darauf gewartet und sind sehr gut vorbereitet. Gemeinsam gehen wir aus der Angst heraus und hinein in unsere wahre Kraft. Die Wahrheit ist: Wir selbst sind die Regenbogenkriegerinnen, die sich erinnern, die Heilung bringen und dazu anleiten, im Gleichgewicht mit der Natur zu leben.